Ausleitungsverfahren

„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, da hat sie schädliche Stoffe angesammelt und will sie ausleiten.“

Paracelsus (1493 – 1541)

Die Ausleitungsverfahren können auf eine wechselvolle Vergangenheit zurückblicken und haben sich heute einen festen Platz in der alternativen Medizin erkämpft. Sie werden vor allem dort angewendet, wo natürliche Regulationsmechanismen des Organismus nachhaltig gestört sind. Tagtäglich wird unser Organismus mit etwa 60.000 körperfremden Stoffen konfrontiert. Einen Bruchteil davon kann er jedoch nur aufspalten und ausscheiden. Die Ausscheidungsorgane sind häufig überfordert, der Körper sucht sich eine "Zwischendeponie" und lagert diese Stoffe im Bindegewebe, im Fettgewebe, in Blutgefäßen, im Gehirn und in anderen Organen ab. So vergiftet und verschlackt der Zwischenzellraum des Organismus zusehends.

Mit Hilfe verschiedener Ausleitungsverfahren ist es möglich, die Schadstoffe aus dem Körper herauszubringen, um so eine Verbesserung der Grundregulation des Körpers und des Stoffwechsels zu erreichen.




Blutegel

Blutegeltherapie

Die medizinische Verwendung der Blutegel hat eine lange Tradition, die 1979 wieder einen bemerkenswerten Aufschwung erlebte, nicht zuletzt dadurch, dass diese Therapie auch in Kliniken in chirurgischen und orthopädischen Bereichen eingesetzt wurde und noch wird. Bei der Therapie wird der Egel „Hirudo medicinalis“ verwendet. Enzyme, die sich im Speichel des Egels befinden und unter anderem entzündungshemmend, antibiotisch, gerinnungshemmend und immunisierend wirken, gelangen beim Biss des Blutegels in den Blutkreislauf des Patienten.

Diese Therapie hat sich in der Naturheilkunde bei einer Vielzahl von Erkrankungen bewährt wie zum Beispiel bei Krampfadern, Migräne, schmerzhaften Gelenkbeschwerden, Rheuma, Tennisarm, Sehnenscheidenentzündung und akutem Gichtanfall.

Wenn Sie Fragen zu dieser Therapie haben, berate ich Sie gerne im Vorfeld, auch zu Anwendungsbeschränkungen und eventuellen Nebenwirkungen.

Bitte beachten Sie zu den von mir hier angebotenen Naturheilverfahren und Therapien meinen ausführlichen Behandlungshinweis.

Schröpfkopftherapie

Das Schröpfen zählt zu einer der ältesten Therapieformen, die unmittelbar in die Selbstregulierung des Körpers eingreifen und diesen im Kampf gegen Krankheiten unterstützen kann. Die Schröpftherapie regt den Blut- und Lymphkreislauf sowie das Immunsystem an. Der Stoffwechsel wird beschleunigt, Schlacken- und Giftstoffe werden abtransportiert und die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt.

In meiner Praxis verwende ich das elektronisch steuerbare Schröpfgerät HeVaTech PRV2. Bei dieser modernen Schröpftechnik finden unterschiedlich große Schröpfköpfe Anwendung, die ein pulsierendes Vakuum in dem gewünschten Bereich erzeugen. Die Ansaugstärke und die Pulsfrequenz können individuell, je nach Beschwerdebild, Schmerzstärke, Aufsatz und Region geregelt werden. Das Schröpfglas oder auch mehrere Gläser werden auf den Muskel aufgesetzt und verbleiben dort für ca. 10 bis 20 Minuten. Bei der Schröpfkopfmassage werden die Schröpfgläser entlang der Schmerzzonen auf der Hautoberfläche bewegt.

Ich verwende die Schröpfkopfbehandlung insbesondere bei Muskelverspannungen, Ischiasbeschwerden, Kopfschmerzen, Arthrose (insbesondere Kniegelenksarthrose), Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom, Narbenbehandlung, Erkrankungen des Atemtraktes, Tinnitus und Cellulite.

Für weitere Informationen zu dieser Therapie, zu Anwendungsbeschränkungen und eventuellen Nebenwirkungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie zu den von mir hier angebotenen Naturheilverfahren und Therapien meinen ausführlichen Behandlungshinweis




Schroepfkopf auf dem Rücken



Baunscheidttherapie

Das Baunscheidtieren, genannt nach seinem Erfinder Carl Baunscheidt, ist eine physikalische und chemische Hautreiztherapie. Mittels kleiner Nadeln in einem mechanischen Gerät - dem sog. Lebenswecker - wird die Hautoberfläche leicht angeritzt, so dass 1-2 mm tiefe Poren in der Haut entstehen. Blut tritt dadurch nicht hervor. Der so vorbereitete Hautbereich wird mit einem besonderen Öl, dem Baunscheidtöl, dünn eingestrichen. Die Durchblutung der betroffenen Stelle wird verstärkt, der Stoffwechsel angeregt und die Ableitung von Schlackenstoffen gefördert. Die Behandlungsform dient auch der Immunstimulation und der Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Je nach Reaktionsintensität zeigen sich kleine rote Pusteln, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden.

Baunscheidtieren empfehle ich unter anderem bei Durchblutungsstörungen der Beine, zur Ausleitung und Entgiftung der Haut, zur positiven Beeinflussung akuter und chronischer Neuritiden (z.B. Gürtelrose), bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose, Rheuma, HWS-, BWS-, LWS-Syndrom), Erkrankungen aus dem Hals-Nasen-Ohren-Bereich, Erkrankungen der Bauchorgane, zur Narbenentstörung

Gerne berate ich Sie persönlich, auch über bestehende Anwendungsbeschränkungen und eventuellen Nebenwirkungen.

Bitte beachten Sie zu den von mir hier angebotenen Naturheilverfahren und Therapien meinen ausführlichen Behandlungshinweis.

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